Teamcoaching · Prozess
Team im Takt
Der begleitete Coaching-Prozess über vier bis sechs Wochen. Für Teams, bei denen etwas festhängt und die es gezielt lösen wollen.
Teamcoaching ist Organisationsentwicklung von innen. Es klärt die Arbeits- und die Beziehungsebene neu, stößt individuelle Entwicklung an und setzt Impulse, die über einen einzelnen Tag hinaus tragen.
Im Takt sein heißt dabei nicht, dass alle dasselbe denken. Es heißt, aufeinander zu hören, sich abzustimmen und im richtigen Moment widersprechen zu können. Genau daran arbeitet ihr in diesem Prozess.
Wann ein Teamcoaching sinnvoll ist
Die Anlässe klingen unterschiedlich, laufen aber meist auf dasselbe hinaus: Die Prozesse stimmen, die Zusammenarbeit nicht.
Reibung, die niemand anspricht
Die Stimmung ist gekippt, aber im Meeting sagt es keiner. Konflikte laufen über Umwege statt über Klärung.
Ein neuer Abschnitt steht an
Reorganisation, neues Produkt, Zusammenlegung von Teams. Alte Absprachen tragen nicht mehr, neue gibt es noch nicht.
Neue Führung, alte Muster
Die Rolle ist besetzt, die Dynamik im Team hat sich aber nicht mitbewegt. Erwartungen bleiben unausgesprochen.
„Es muss sich was ändern“
Alle spüren es, niemand kann es benennen. Genau hier lohnt sich der Blick von außen am meisten.
So läuft ein Prozess bei mir ab
Kein Standardpaket, aber ein verlässlicher Rahmen. Der Umfang richtet sich danach, was das Team braucht.
01
Infocall
20 Minuten, kostenlos und unverbindlich. Wir klären, worum es geht und ob ich der Richtige dafür bin.
02
Auftragsklärung
Gespräche mit Führung und Team, getrennt. Wir legen Ziel, Rollen und Vertraulichkeit fest, bevor es losgeht.
03
Türöffner
Ein erlebnisorientierter Einstieg, der Dynamiken sichtbar macht, bevor wir über sie reden, zum Beispiel mit dem Teamtag Team in Resonanz. Optional, aber meine klare Empfehlung.
04
Die Coaching-Sessions
Systemisch und lösungsorientiert, über mehrere Wochen. Wo es passt, kommen das PERMA-Lead®-Assessment und Haltungsarbeit nach Permantier dazu.
05
Wirkung prüfen
Wir schauen ehrlich hin, was sich verändert hat und was nicht, und justieren nach, statt Ergebnisse schönzureden. Martin Permantier hat das mal so gefasst: Wer ein Ziel hat, ist nie da. Wer eine Richtung hat, für den ist jeder Fortschritt der richtige.
Was der wichtigste Faktor für Teamerfolg ist
Nicht die Zusammensetzung. Nicht die Erfahrung. Nicht einmal die Qualifikation. Google hat zwischen 2012 und 2016 in „Project Aristotle“ untersucht, was erfolgreiche Teams von erfolglosen unterscheidet, und ist bei psychologischer Sicherheit gelandet: der geteilten Überzeugung, dass man hier ein Risiko eingehen kann, ohne dafür bestraft zu werden. Amy Edmondson hat den Begriff geprägt.
Das Schöne daran: Man kann sie nicht verordnen, aber man kann sie erlebbar machen. Genau das passiert im Türöffner, und zwar überprüfbar. Woran ihr sie erkennt:
- Fehler sind eingeladen, nicht geduldet. Sie gehören zum Weg.
- Auch Schwieriges wird in den Raum des Sagbaren gehoben.
- Wer anders denkt und anders spielt, wird nicht korrigiert, sondern gehört.
- Um Hilfe zu bitten ist jederzeit möglich und kostet niemanden Ansehen.
- Ideen sind frei: Andere dürfen sie aufgreifen und weiterentwickeln, ohne die Urheberin zu verschweigen.
- Individuelle Stärken werden gesehen und benannt.
Im Coaching-Prozess arbeiten wir dann daran weiter, dass aus diesem Erlebnis eine Gewohnheit wird.
Und: Psychologische Sicherheit ist nicht das ganze Bild
Es gibt noch etwas, das ich in meinen Trommelworkshops seit Jahren erlebe, lange bevor die Forschung es benannt hat: Teams, die sich synchron bewegen, sind danach kooperationsbereiter. Ruderer im Gleichtakt halten mehr Schmerz aus. Menschen, die gemeinsam musizieren, koppeln sogar ihre Gehirnwellen.
Deshalb trommle ich mit Teams. Nicht als nettes Rahmenprogramm, sondern als gezielte Intervention.
In der Emergetik heißt das Resonanzprozess: wie Menschen sich wechselseitig anstimmen, aufeinander antworten und darüber ihr Erleben verändern. Im Arbeitsalltag laufen diese Resonanzketten meist unbewusst ab. Eine knappe Antwort, ein kühler Tonfall, und zehn Minuten später ist die halbe Runde überzeugt, die anderen hätten schlechte Laune. Solche Ketten will ich nicht im Meeting reparieren, sondern vorher unterbrechen.
Beim Trommeln gibt es kein Statusspiel und kein „Wer hat recht?“. Es zählt nur: Wer trägt den Groove, wer hört zu, wer traut sich, aus dem Takt auszubrechen oder das Risiko einzugehen, falsch zu spielen? Gemeinsamer Rhythmus ohne starren Gleichschritt, genau das unterscheidet gute Teams vom Gruppendenken.
„Im Takt zu sein bedeutet Vertrauen, Aufmerksamkeit und die Freiheit, im richtigen Moment zu widersprechen.“
ZEIT Wissen, „Wann ist ein Team im Takt“, Nr. 5/2026, S. 60 ff.
Das Team, das danach ins Gespräch geht, ist ein anderes. Nicht harmonischer, aber mit der richtigen inneren Ausgangslage: aufeinander angestimmt statt aneinander vorbei.
Was ich mitbringe
Handwerk
Ausgebildeter Teamcoach der Quadriga Hochschule: systemisch, lösungsorientiert, mit klarer Rolle und sauberer Auftragsklärung.
Messbarkeit
Als zertifizierter PERMA-Lead®-Berater mache ich Führungsqualität und Teamklima mit einem wissenschaftlich fundierten Assessment sichtbar statt mit Bauchgefühl.
Tiefe
Das Haltungsmodell nach Martin Permantier zeigt, auf welcher Ebene ein Team wirklich feststeckt, damit Veränderung nicht nach drei Wochen verpufft.
Eure Welt
30 Jahre als Informatiker in der IT: Ich kenne Entwicklungsteams von innen: Deadlines, Deployment-Stress und die Eigenheiten verkopfter Runden.
Dazu kommt ein Fundus an Interventionen aus Kampfsport, Tanz und Musik. Wenn die Köpfe rauchen und das Flipchart leer bleibt, wechseln wir das Spielfeld: raus aus dem Kopf, rein in die Verbindung. Mehr dazu beim Business-Drumming und im Teamtag „Team in Resonanz“.
„Mit seiner Begeisterung steckt er die Teilnehmer an, und neue Erkenntnisse werden nicht nur mental, sondern auch körperlich erfahren.“
J. B., SPS-Programmierer und Systemtester · via LinkedIn
Einzeln oder im Team?
Nicht jedes Anliegen braucht das ganze Team. Manches liegt in der Einzelverantwortung einer Führungskraft, anderes lässt sich nur gemeinsam lösen. Die Vor- und Nachteile beider Wege habe ich gegenübergestellt.
Drei Wege im Teamcoaching
Die drei Formate bauen aufeinander auf. Team in Resonanz ist oft der Auftakt für einen Coaching-Prozess oder die Team Journey.
Wo hakt es bei euch?
Im kostenlosen Infocall bekommt ihr in 20 Minuten eine ehrliche Einschätzung, auch dann, wenn ein Coaching gar nicht das Richtige ist.

